Gleich nach den Filmfestspielen von Venedig begannen die Filmfestspiele in Toronto. Dort wurde heute der Hauptpreis verliehen - und der ging an Eastern Promises, dem neuen Film vom kanadischen Regisseur David Cronenberg.
In der Handlung folgen wie Anna (gespielt von Naomi Watts), einer Hebamme. Sie muss erleben, wie eine unbekannte Prostituierte während der Geburt ihres Kindes stirbt. Anna macht sich auf die Suche nach der Identität der Verstorbenen - und lernt dabei Nikolai (Viggo Mortensen) näher kennen. Doch der ist bei der russischen Mafia, und eines Tages entdeckt Anna Beweise für kriminelle Machenschaften ihres neuen Freundes. Und damit bringt sie sich selbst in höchste Gefahr.
Auszeichnungen sind für David Cronenberg keineswegs etwas Neues. Als Regisseur von Filmen wie Crash, Naked Lunch und A History of Violence machte er sich bereits einen Namen. Seine Filme gelten allgemein als provokativ und kompromisslos.
Einen anderen wichtigen Preis gewann in Toronto der Film La Zona vom bisher unbekannten Regisseur Rodrigo Plá aus Uruguay. Weitere Informationen zu den Filmfestspielen in Toronto gibt es übrigens auf der offiziellen Webseite.
Den größten Anklang fand neben Eastern Promises übrigens Abbitte (Originaltitel Atonement) mit Keira Knightley. Das Regiedebüt von Clint Eastwoods Tocher Alison Eastwood, das berührende Drama Rails & Ties, wurde positiv aufgenommen. Im Gegensatz dazu enttäsuchten die großen Studioproduktionen Rendition und Elizabeth: The Golden Age.
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