Rückschlag für Ben Affleck: Sein Debütfilm als Filmregisseur Gone Baby Gone wird in Großbritannien vorerst nicht in die Kinos kommen. Das entschied der Filmverleih Buena Vista mit der Begründung, dass der Film zu viele Parallelen zum Entführungsfall Madeleine McCann hätte.
Das erst 4-Jährige Mädchen aus Großbritannien war im Mai in Portugal verschwunden. Der Kriminalfall gilt bis heute als ungelöst, zuletzt stand vor allem die Mutter von Maddie
unter Verdacht.
Gone Baby Gone ist die Verfilmung des gleichnamigen Buches von Dennis Lehane, der bereits die Romanvorlage für das Oscar-gekrönte Drama Mystic River lieferte. Die Geschichte erzählt den Entführungsfall eines kleinen Mädchens. Zu den weiteren Ähnlichkeiten zählen der Nachname des Mädchens (McCready), der Name der Darstellerin (Madeline O'Brien) sowie optische Ähnlichkeiten der Darstellerin mit Madeleine McCann.
Die Ähnlichkeiten sind natürlich keineswegs beabsichtigt, dr Film wurde bereits letztes Jahr gefilmt und die Romanvorlage ist noch wesentlich älter. Affleck meinte, man sei sich der Parallelen bewusst und würde die Entscheidung des Verleihs akzeptieren, denn man wolle keine wunden Punkte treffen ...
In Deutschland will man allerdings am geplanten Kinostart Ende November festhalten. Wenn man ersten Kritiken Glauben schenken darf, dürfte Gone Baby Gone ausgesprochen gut gelungen sein. Bei der Premiere im französischen Deauville gab es eine Menge Applaus.
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